London, England 27. April 1954. Minister Churchills `House of Commons´ teilt offiziell mit, dass Großbritannien sich in keine militärische Auseinandersetzung in Indochina begeben wird.  

Genf, Schweiz 28. April 1954. In Genf kann die Indochina-Konferenz nicht beginnen, 

da die Verhandlungen mit Korea noch nicht in die Gänge gekommen sind, obwohl die Feindseligkeiten seit neun Monaten eingestellt sind. Protokollfragen werden den Beginn bis zum 10. Mai hinauszögern. 

Washington D.C., USA 29. April 1954. Präsident Eisenhower teilt in einer Pressekonferenz mit, dass die USA ein alleiniges Engagement in Indochina nicht tragen werden.

Đien Biên Phu Die Soldaten in Đien Biên Phu sind nun von den verbündeten Großmächten abgeschrieben und sich selbst überlassen.

30. April 1954

Angaben der Legionäre: „Feiertag für die Légion étrangère. Der Jahrestag von Camerone. Der älteste, ranghöchste und noch unversehrte Offizier Oberstleutnant Lemeunier verlas nach alter Tradition das damalige Geschehen in den Mauern des Gehöfts von Camerone, als im Jahre 1863 die 65 eingeschlossenen Legionäre sich gegen 2000 Mexikaner lange tapfer wehrten, bevor sie geschlagen wurden.“

Warum auch immer, die Waffen schwiegen auf beiden Seiten. Eine brüllende Ruhe umgab das seichte Tal und die steilen Anhöhen. Jedoch wehten Tausende von roten Fähnchen auf den Bergen um Đien Biên Phu. Wohl kaum aus Achtung des Ereignisses von Camerone, eher deshalb, da sich der 1. Mai als „Tag der proletarischen Internationale“ ankündigte und der Rauswurf der Kolonialmacht Frankreich kurz bevorstand.

Ein sehr interessantes Schreiben wurde von der Ehefrau des Oberbefehlshabers der Garnison Đien Biên Phu, de Castries, verfasst und verschickt. Arthurs Mutter erhielt das handgeschriebene Schreiben mit folgendem Inhalt: Siehe oben...

 

 

 

 

 

 

Arthur Engel erlebte als Fallschirmjäger der französischen Fremdenlegion im 1er BEP den Krieg in Indochina und 1954 die Schlacht von Dien Bien Phu. Der Autor Terry Kajuko hat in dieser romanhaften Biografie die Erlebnisse seines Vaters verarbeitet.

Neben interessanten persönlichen Erlebnissen werden in diesem Buch, das über 250 Fotos und Karten beinhaltet, zahlreiche Fakten und Hintergründe des Indochina-Krieges, zur Schlacht in Dien Bien Phu und zur französischen Fremdenlegion erläutert.

„In Algerien zu Fallschirmjägern ausgebildet und nach Indochina verschifft, befanden sie sich in keinem gewöhnlichen Krieg, sondern in einem Dschungelkrieg des Mikrokosmos. Ein Krieg ohne zusammenhängende Front. Das Einsatzgebiet eines Elitesoldaten, des Fallschirmjägers.
Im Norden, an der Grenze zu Laos und nicht weit bis China, schwebten die besten Kolonialtruppen in kürzester Zeit vom Himmel oder wurden auf der zusammengebauten Landepiste abgesetzt. Es war die größte Luftlandeoperation im Indochina- und späteren Vietnamkrieg.
In der darauffolgenden Schlacht in einem Tal namens Điện Biên Phủ wurden bewegliche Kampfeinheiten in zusammengebastelten Erdbefestigungen untergebracht, welche in keinster Weise ausreichend gegen Granatenbeschuss gesichert waren. Umzingelt von einer in Laufgräben geschützten und ausgezeichnet bewaffneten Übermacht, den Vietminh. General Giaps Artillerie feuerte völlig überraschend aus gut getarnten Stellungen heraus, hoch oben in den Bergen, wo jede abgefeuerte Granate ein Treffer war.“


http://www.epee-edition.com/index.php/de/onlineshop/biografien-1/dien-bien-phu-detail

E-Book: http://www.epee-edition.com/index.php/de/onlineshop/ebooks/dien-bien-phu-ebook-detail