Buchausschnitt:

Bei der Ärztin

Früh des Morgens wurde Martin durch eine Attacke von tiefem, keuchendem Husten seiner Gitte geweckt. Ihr ging es gar nicht gut. Sie schwitzte stark und hatte gerötete Augen, so als ob sie die ganze Nacht durchgesoffen und fleißig gekifft hätte. Fieber und Schüttelfrost gepaart mit Durchfall und Magenkrämpfen verhießen nichts Gutes. „Ey, stirbst jetzt, oder was ist? Du gefällst mir so gar nicht. Da stimmt was nicht. Du bist ja völlig im Eimer. Ich denke, wir sollten mal hier im Hotel nach einem Arzt fragen.“ „Quatsch, ich pfeif erst mal eine Lulle durch, trink einen starken Kaffee und dann wird es mir schon wieder besser gehen“, dabei artikulierte sie ihr Gesprochenes mehr in Form eines erneuten Hustenanfalles. Im Hinsetzen zündete Gitte sich doch tatsächlich einen Glimmstängel an. „Nein, nein, nicht doch, das ist der völlig falsche Weg. Nicht rauchen, keinen starken Kaffee. Davon gehen deine Magenkrämpfe mit Sicherheit nicht weg. Ein Tee wird dir guttun und viel Wasser. Du musst die Krankheit rausspülen.“

Martin zweifelte am Verstand seiner Partnerin. Kaum die Zigarette an, hatte sie diese schon wieder ausgemacht und sich wieder hingelegt. Nicht weggeworfen, nein, nur die Glut ausgedrückt und den Rest der Kippe in die dafür ausgesparte Lücke des Aschenbechers fürsorglich zum späteren Gebrauch gesteckt. „Gut jetzt. Ich schau mal nach einem Magentee und du ruhst dich so lange aus. Und trink Wasser, hörst du, viel Wasser.“ Natürlich führte Martins direkter Weg zur Rezeption, wo er sich nach dem zuständigen Arzt erkundigte. Der Boy an der Rezeption mit seinem Slang: „Oh sorry, Mister, Doc ist in Banjul. Aber hier nicht weit von Resort, hier ist eine weiße Frau, eine Deutsche, und die ist Ärztin. Ich rufe da gleich mal eben an.“ Es dauerte nur kurz und Martin wurde der Telefonhörer übergeben. „Ja, hier Stengele. Martin Stengele. Meiner Frau geht es äußerst übel. Permantes Husten, Durchfall, Fieber ...“, weiter kam er nicht, denn sie beorderte beide gleich in ihre Praxis. Ihr Name war Heike Droste und den Namen kenne wohl jeder Taxifahrer. Martin orderte ein solches und mit einer zerknirschten, muffligen Partnerin kam er bei der Rezeption angewackelt.

Das grüne Landrover-Taxi stand schon bereit und keine zehn Minuten später standen sie am Haus, wo sich die Praxis befand. Eine hohe Mauer, wie hier üblich, umgab das eingeschossige Gebäude und Martin klingelte, worauf ein Dingdong als Klangteppich über sie hinwegschwebte. Eine schlanke, fast dürre, ältere überschminkte Dame im offenherzigen gelben Kleid öffnete ihnen. Die 70 Jahre dürften schon leicht angeschrammt sein, sagte Martins Kennerblick. „Ich bin die Mutter von Heike. Kommt rein. Sie hat mich über eure Ankunft bereits informiert. Ihr habt Glück, gerade sind keine Patienten da.“

Überall liefen Hühner, Ziegen, Katzen und Hunde umher. Ironisch fragte ich: „Das ist aber schon eine Praxis für Zweibeiner, oder?“ „Ja, und auch für dumme Affen, du vorlauter Bengel“, gab die Mutter frech von sich, spitzte ihre knallroten Lippen und mimte Küsschen. „Ähm ...“ Martin wendete seinen Kopf in Richtung irgendwohin, zum Fenster. „Komischer Laden hier“, flüsterte Gitte ihm zu, „auf ein Bordell habe ich gerade keine Lust.“

Die zwei durchschritten einen Flur zu einem Vorraum und warteten dort nur kurz, denn sogleich wurde Gitte auch von der Ärztin Heike in freundlichen Empfang genommen. „Ich bin die Heike und hab von deinem Mann schon gehört, dass es dir nicht sonderlich gut gehen soll. So, meine Liebe, dann untersuchen wir dich mal gründlich. Zieh mal deine Klamotten aus. Martin kann ja so lange einen Kaffee oder Tee mit meiner Mutter in der Küche trinken. Muttchen, gehst du schon mal vor?“

Er trottete in Muttchens üppiger Patschuli-Fahne hinterher und zwinkerte Gitte zu. Küche war wohl untertrieben. Der Raum war eine Wohnküche von vielleicht fünf auf vier Metern. So ein Raum beherbergt locker eine gambische Großfamilie samt Getier. Räucherstäbchen brannten, Bilder von irgendwelchen asiatischen Gottheiten dominierten die Wände, ein Tempelchen hier, Buddhafigur, Apsera-Tänzerin, rote Kerzen dort. Tibetanische Gebetsmühlen hingen von der Decke neben Bambusklanghalmen. Ein bisschen viel fernes Asien für so nahes schwarzes Afrika. Aber der Mensch wünscht sich immer das, was er gerade nicht hat. Eine schwarze Ziege gesellte sich gleich zu Muttchen, die ihr nicht unähnlich sah. Neugierig blickte das Ziegenvieh arrogant zu Martin hinüber. „Ja, sauber! Und die Ziege Nimmersatt ist wohl immer in der Küche oder Wohnung, vielleicht auch noch in der Praxis, oder wie?“, fragte Martin wohl etwas zu erstaunt. „Ja, immer, mein Gutster. Lust auf einen grünen Tee? Der befreit deine eingepferchten spießigen Gedanken von solchen unnützen Fragen hier in Gambia. Wir leben im Einklang mit der Natur und die Tiere gehören nun mal dazu.“ Die Frage nach einem grünen Tee wurde von Martin durch ein grummeliges „Ja, gerne“ und ein Nicken beantwortet. Der DVD-Player wurde von dem Ökomuttchen aktiviert und asiatische, sanfte Sitar-Musik zupfte sich in Martins Ohren, als er fragte: „Sag mal, kommt ihr aus Sachsen? So vom Slang her könnte man das glatt meinen.“ „Nein, nicht alle, die so sprechen, kommen aus Sachsen. Aus Gera, das liegt in Thüringen und befindet sich im Osten Deutschlands.“ „Ah ja, tut mir aber leid. Und die Ziege hier kommt aber schon aus Gambia?“ Seine Stimme hatte wohl einen fahlen Unterton, denn darauf folgte sogleich von ihr: „Das braucht dir Wessi nicht leidzutun. Und die Erna ist eine stolze Gambierin. Sie weicht mir nie von der Seite und ist treuer als jeder Hund. Sie folgt mir überallhin, versteht du das, mein Gutster? Sogar ins Bett. Nu.“ „Puh, klar doch, mein Geist hat sich soeben nochmals weiter geöffnet. Ist ja schön, so ein elegantes Tier, so eine schöne Ziege als Schmusetierchen. Gell, Ziege? Riecht vielleicht auf Dauer ein bisschen streng. Wie lange wohnt ihr denn schon hier?“, fragte Martin und die neugierige Ziege musterte ihn genauestens und misstrauisch aus höchstens 50 cm Abstand.

„Die Ziege stinkt nicht, denn die wird immer von mir shampooniert und riecht nach Lavendel, was man von dir nicht gerade behaupten kann. Ja, ich bleibe nur über die kalten Monate hier im wilden Gambia. Ab Mitte März fliege ich wieder in das christlich-spießige Deutschland zurück. Heike wohnt hier schon seit sechs Jahren. Die kommt nur hin und wieder nach Gera. Über den Sommer habe ich in Gera einen treudackeligen Mann, der meine Kakteen gießt, und über den Winter hier den einen oder anderen starken Liebhaber. Ganz einfach. In meinem Alter muss man schon zusehen, wo man als Lebedame so bleibt.“ „Oh lala, hört sich praktisch an“, erstaunte sich Martin. „Ja, Ihr Mann hat auf Gambia keine Lust?“, wollte er wissen.

„Nein, der ist alt und faul geworden. Dann meckerte er immer über die lange Flugzeit und das Umsteigen. Daheim in der Kneipe kann er mit seinen Kumpels stundenlang sitzen, Skat dreschen und saufen. Da tut ihm sein Arsch nicht weh. Den brauch ich hier wirklich nicht. Zum Flughafen darf er mich fahren, keinen Meter aber weiter. Und abholen darf er mich auch.“ Jetzt fing Muttchen an, der Ziege Milch in eine Schale zu geben. Dann langte sie in den Gemüsekorb, und die getunte Dame angelte sich eine große Schlangengurke mit der einen Hand. Mit einem Schäler fing sie an, diese langsam zu bearbeiten, und warf Martin hin und wieder einen, wie er sich einbildete, eindeutigen Blick zu. Ihr gelbes, fast durchsichtiges Kleidchen zog sie fast bis zu ihrem schwarzen Schlüpfer hoch und zum Vorschein kamen vor den fassungslosen Augen von Martin die mit Krampfadern durchzogenen Beine, die nicht gerade zu seinem Wohlbefinden beitrugen. Die unleugbar phallische Assoziation der Schlangengurke stimulierte sie wohl in ihrem faltigen Schritt. Nun schnitt sie mit einem zufriedenen Grinsen das Ende der Gurke mit einem Messerchen energisch ab. Martin erschrak. „So macht man das hier“, hauchte sie ihn an.

Ein lautes „Aua“ konnte sich Martin gerade noch verkneifen. Er dachte an das, was über Beschneidungen der Mädchen und Jünglinge von der Presse erst kürzlich geschrieben wurde. Momentan ist es hier in Gambia Mode, dass angeblich christliche Schwarzröcke sich gegen traditionelle muselmanische Beschneidungen bei Eltern starkmachten und sich als Schutzpatronen anboten. Gerne nahmen sie dann die Knaben und Mädchen in ihre Obhut und betrieben übelste Spielchen. Nahm in Anbetracht ihrer Tätigkeit mit der Schlangengurke perverses, sexistisches Gedankengut Besitz von ihr?

Wie ein alleingelassenes Knäblein fühlte sich Martin und wusste gar nicht so recht, wohin er überall seine Blicke schicken sollte. Die Rettung befand sich im Gespräch, vielleicht in der Untersuchung, das Zimmer war weit entfernt. Martins Gedanken waren verwirrt. Oder schwebten etwa die Sinne wie bei einer Missionarin, einer dieser streng dreinschauenden Frauen, die zölibatären Wunschbildern nachjagten? Wäre sie nun selbst gerne die Kniende, die von einem starken Mann, einem Martin etwa, unter dem voyeuristischen Blick der Pfaffenschaft sich ihrer Lust hingab?

Schritte unterbrachen diese grauenvollen Gedanken. Martin hörte die Ärztin Heike als Rettung herbeilaufen und gerade mit Gitte sprechen. „... und dann nimmst du alle drei Stunden fünf von diesen Tabletten drei Tage lang. Mit Malaria ist nicht zu spaßen. Bis ich die Diagnose vom Labor habe, dauert es vielleicht drei Tage. Heute Abend lasse ich die Proben abholen. Ich habe hier noch einige von diesen Tabletten. Nach der Spritze wird es dir besser gehen und hinterher, so in fünf Stunden, nimmst du gleich die Tabletten. Martin, ich empfehle dir, diese auch zu nehmen. Als Prophylaxe, kann nicht schaden. Alle fünf Stunden nehmt ihr drei Stück, bis die Tabletten alle sind. Die kosten zusammen 70 Euro. Die Prophylaxe, welche ihr in Deutschland genommen habt, taugen höchstens zur eigenen Beruhigung mit Placeboeffekt. Eine Beleidigung für die hiesigen Malariaviren. Hier in diesen Breitengraden gibt es Malariaviren, die sind so groß, die kann man mit den Fingern abpflücken. Falls es Komplikationen geben sollte, hier ist meine Karte, dann ruft ihr gleich wieder an. Muttchen, komm, schenk uns auch einen schönen Tee ein. Habt ihr euch denn gut unterhalten, Martin?“ 156 157 „Mir ist jetzt noch schwindelig. Sag mal, du wohnst schon sieben Jahre hier?“ Sie erwiderte: „Nein, sechs Jahre.“ „Okay. Sechs Jahre. Ja, alleine? Oder hast du einen Mann, der dir da hilft? Ist ja bestimmt nicht einfach hier, in so einem doch exotischen Land als Weiße zu bestehen“, wollte Martin wissen. „Quatsch, Mann. Meinen Schwarzen habe ich zum Teufel gejagt. Kaum hast du einen von den Bimbos geheiratet, schaffen die zuhause keinen Meter mehr und sitzen nur noch vor der Glotze, vögeln fremd oder gehen in die Kneipe mit anderen Schwarzen, die weiße betrogene Frauen unglücklich in ihren Behausungen lassen. Schlimm ist es, wenn die weißen Frauen Kinder bekommen und dann womöglich kein Geld mehr für diese Machos aufbringen können. Dann ist aber was los. Nun gut, wir helfen uns untereinander, so gut es eben geht.“ „Wo hast du denn deinen Ex kennengelernt?“, wollte Gitte wissen. „Na, im Urlaub hier. Hier laufen doch all diese „Bumster“, wie sie allgemein genannt werden, am Strand auf und ab und machen jede weiße Frau, egal welchen Alters, an. Damals bin auch ich diesem schwarzen Charme, eben dieser Exotik erlegen. Und freundlich war er damals und ein Gentleman, und Kanonen haben die, kein Vergleich mit den Würstchen meiner weißen Ex-Freunde.“ „Ja, wie Dschungelgötter“, fügte Muttchen anerkennend kichernd hinzu. Gitte und Martin grinsten sich an. Heike sprach Tacheles. „Alle weißen Frauen, die hier leben und einen Schwarzen geheiratet haben, sind wieder geschieden oder kurz davor. Das Glück ist nur von kurzer Dauer. Wie schon erwähnt, spätestens dann, wenn deine Kohle zu Ende geht, dann bist du uninteressant. Ganz schlimm ist es, wenn du dich mit einem Muselmanen eingelassen hast. Die Familie ist dann immer dein Feind. Du bist dreckig, weil du Christin bist. Andersherum funktioniert es wohl besser. Die meisten weißen Männer haben ihre schwarzen Perlen noch.“ „Interessant. Ja, aber Arbeit hast du hier wohl jede Menge, oder?“, wollte Gitte wissen. „Eben nicht. Normalerweise: ja. Wie soll ich sagen? Solange ich verheiratet war, lief alles gut und ich verdiente auch nicht schlecht. Aber als ich vor zwei Jahren geschieden worden bin, hat mir mein Ex das Leben zur Hölle gemacht. Er arbeitet beim Ministerium für Ökonomie und schwupps war ich meine Arbeitslizenz los. 20.000 $ wollte er, wenn ich meine Arbeitserlaubnis wiederbekommen wollte. Da sagte ich Nein. Deshalb 158 159 habe ich so gut wie keine einheimischen Patienten mehr. Es gibt hier auch eine Menge betuchter Einheimischer, die sich mich leisten können. Die zahlen richtig gut. Da schlage ich immer einen Armenrabatt drauf, denn diejenigen, die nichts haben, kann ich nicht fortschicken. Momentan ist es so, dass ich mich nur mit den Gästen aus den Hotels über Wasser halten kann. Ich kann deshalb auch nichts über Rechnung laufen lassen, da meine Registrierung eingezogen wurde. Bin mal gespannt, wie das weitergehen soll. Ich mache natürlich in der Form Druck, dass ich keine Einheimischen behandele, ob mit oder ohne Geld, und gebe denen auf den Weg mit, dass mir die Lizenz entzogen wurde und sie sich bei der zuständigen Behörde beschweren sollen. Dies zeigt Wirkung. Die haben auch schon eine Unterschriftenaktion gestartet. Voran der Polizeichef von hier, denn sein achtjähriger Sohn hat chronisches Asthma und ist bei mir in Behandlung. Die Chancen für mich, die Lizenz wieder zu erhalten, stehen nicht schlecht. Natürlich schrieb ich nicht nur dem Polizeichef die genauen Adressen auf, wo der Bösewicht sitzt und wohin sie sich wenden müssen. Ich denke, dass da nun Bewegung in die Geschichte kommt. Warten wir mal ab.“ „Mutig, mutig, sage ich da nur, nicht wahr, mein Lieber?“, anerkennend Gitte. „Allerhand. Respekt, Hut ab. Ich werde dich jedenfalls wärmstens weiterempfehlen. Rück doch noch ein paar von deinen Visitenkärtchen raus und ich verteile diese an die Reiseleiter. Wir für unseren Teil bedanken uns, hier das Geld, und vielleicht darf ich euch mal zum Essen einladen, wenn es Gitte besser geht.“ Das wartende Taxi brachte die beiden mit den chemischen Malariabekämpfungsbomben wieder zurück in die Hotelanlage. Während der Fahrt zum Resort schaute Martin sich die monströsen Pillen genauer an. Irgendwie sahen sie aus wie eine Miniaturausgabe von „Fat-Man“. Na wenn die Dinger nur eine annähernde Wirkung haben wie dieses damalige Atombömbchenpillen, dann hatten die Malariaviren echte Probleme.

 

Mehr im Buch...

 


Zum Buch

 

Über Facebook bekam ein gewisser Martin Stengele, den
wir aus dem Wendezeitroman `Wild Wild Ost´ bereits kennen, Kontakt zu einem gleichaltrigen User aus Gambia. Ihre Väter mussten sich in einem kleinen Örtchen namens Dien Bien Phu, nicht weit von China und in der Nähe von Laos begegnet sein. Damals in der Schicksalsschlacht 1953 oder 1954 hatten sie möglicherweise Kontakt zueinander.

 

Um den redlich verdienten Urlaub zu verbringen und dabei seinen Wissensdurst zu stillen, packte ihn eine treibende Neugier. Mit seiner Frau flog er nach Westafrika um seine Facebook-Bekanntschaft zu treffen und Zeitzeugen zu befragen.


 Wenn reisewütige Repräsentanten aus Deutschland
unterschiedlichen Alters, im kleinsten Urlaubsland Afrikas ihren Urlaub verbringen, dann kann man davon ausgehen, dass dies einen respektablen Durchschnitt der bundesrepublikanischen Urlaubskultur wiederspiegelt.


 Doch gibt es im schwarzen Afrika viele Gefahren und viele Fragen:


 Können wir davon ausgehen, dass der Gastgeber seine Gäste aus der sogenannten ersten Welt, als gleichberechtigte Rasse begrüßt oder trifft es auf Arroganz und Hochmut?


 Gibt es im eingeklemmten Land zwischen dem Senegal gefährliche Löwen und Hyänen, die
etwas von dem weitgereisten weißen Speck abhaben wollen oder sind dies nur Hirngespinste
touristischer Prahlereien?


 Wenn Flusspferde Touristenboote rammen, sind dies dann mörderische Bestien oder beschützen die Elterntiere nur ihren Nachwuchs?


 Verspeisen dort im Land entlang des Gambia-Flusses die Menschenfresser am liebsten Vegetarier oder doch nur richtiges Fleisch?


 Kann man als ausländischer Gast dem einheimischen Hotelangestellten einen Plastiksack voll Schwarzgeld anvertrauen oder verschwindet er und war mal längste Zeit
einheimischer Hotelangestellter?


 Kann man Krokodile streicheln oder ist man hinterher dem Orthopäden ein guter Freund?


 Können sich Affen am Tisch benehmen oder gehen sie lieber Angeln?


 Ist man Moskitoangriffen schutzlos ausgeliefert oder kann man sie mit einem Ventilator bekämpfen?


 Waren Sklavenjäger Sportskameraden oder der Polizeichef nur ein Spielverderber?


 Sind große Ansammlungen von Steindildos Fruchtbarkeitssymbole oder sind die Megalithen kosmischen Ursprungs?


 Sind Schalker immer nur Königsblau oder sehen Tunten alles nur durch eine rosa Brille?


 Eignen sich Briten als Darwische oder besser als Freischneider?


 Sorgt Natural Viagra für einen strammen Max oder macht es dich matt?


 Gibt es einen Schlüssel in die Vergangenheit oder gibt es für Kinder nichts zu essen?


 Sind die Malariaviren tatsächlich so groß, dass man sie mit dem bloßen Auge sehen kann oder wurde im Fieber fantasiert?


 Gibt es einen deutschen Drillmaster für Gambias Marines oder existiert General von Lettow-Vorbeck noch?


 Treiben tote Seelen vor Afrikas Küste oder leben Seefahrer in hölzernen Masken?


 Kann man leben wie Gott in Gambia oder nur benehmen wie Narren aus Alemannia?


 Lächeln gambische Gefangene gerne im Knast oder ist Steve Urkel nur ein Double?


 Sind Bumster gute Schnellläufer oder mögen sie kein Wasser?


 Darf man deutsche Polizisten winken oder ist man dann in Afrika?


 Fragen über Fragen und nur das Buch kennt die Antworten... siehe auch im Shop von mir
http://www.kajuko.de/shop/

 

 

 

 

 

Karrikaturen: Georg Zitzmann aufs Bild klicken